„Das Klimafrühstück" widmet sich dem Aspekt „wie unser Essen das Klima beeinflusst". Der Zusammenhang zwischen Lebensmittelkonsum und Klimawandel steht dabei im Vordergrund.

 

Klimafrühstück - Wie hängen Ernährung und Klimaschutz zusammen?


Etwa ein Fünftel der hiesigen Treibhausgasemissionen entstehen, wenn Lebensmittel erzeugt, verarbeitet, gelagert, transportiert, gekühlt und am heimischen Herd zubereitet werden. Essen und Klimaschutz hängen also eng zusammen; die Entscheidungen, die jeder für den eigenen Tisch und Magen trifft, wirken sich auf viele andere Menschen der Erde aus.

Am Beispiel des täglichen Frühstücks erfahren die Teilnehmer, welcher Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und dem Thema Klimaschutz besteht. Etwa warum es nicht sinnvoll ist, im August Äpfel aus Übersee zu kaufen.

Das Klimafrühstück besteht darin, mit den Kindern gemeinsam zu frühstücken, wobei die Produkte vom Frühstückstisch anschließend gemeinsam nach den Kriterien Transportwege (Regionalität), Anbauart (biologisch/nicht biologisch), Abfallmengen (Verpackung) und Saisonalität (Jahreszeit) bewertet werden. Es wird gemeinsam überlegt, warum die eine oder andere Speise „klimafreundlich“ oder „klimaunfreundlich“ ist und es werden Klimatipps gesammelt, z.B. die Regel: Regional ist erste Wahl. Kurze Transportwege sind besser als lange, da dabei weniger Energie aufgewendet werden muss. Der frische Apfel aus der Region ist umweltfreundlicher, gesünder und günstiger als ein Apfel, der aus Übersee zu uns kommt.
Gemeinsam begreifen die Schülerinnen und Schüler, wie sich diese Unterschiede auf das weltweite Klima auswirken und stellen einen Bezug zwischen eigenem Handeln und Klimawirkungen her.