Unsere Geschichte

 

Jeder zahlte 50 Pfennig

 

 

Wiese erhielt ihren

 

 

Namen

 

 

Alle Ortsgruppen des Touristenvereins „Die Naturfreunde“ in den Vororten entstanden erst, nachdem die Ortsgruppe Dortmund im Jahre 1919 gegründet worden war.

Naturfreunde auch aus den südlichen Stadtteilen gehörten zunächst dieser Ortsgruppe an, bis sich dann im Laufe der Jahrzehnte die Ortsgruppen Eichlinghofen, Hörde, Berghofen und Aplerbeck bildeten.

Die große und moderne Jugendbildungsstätte „Haus Ebberg“ der westfälischen Naturfreundejugend, die auf Westhofener Gebiet, aber in der Nähe der Stadtgrenze bei Syburg liegt, ist das Werk der Ortsgruppe, die heute die Bezeichnung Dortmund-Mitte trägt und einen zwar langsamen aber stetigen Aufschwung nahm.

 

Trotz des wegen der Bevölkerungsstruktur schwierigen Aufbaus fasste die Ortsgruppe Dortmund schon früh den Entschluss, im Sauerland einen Stützpunkt zu schaffen. Ihr Wunsch ging dann auch bald in Erfüllung. Am Tage nach der Sonnenwende, die wie üblich im Wittbräucker Steinbruch stattgefunden hatte, wollte man eine Wanderung machen, war sich jedoch zunächst nicht über das Ziel einig. Paul Erich schlug schließlich vor „Wir gehen zum Hexentanzplatz!“ Man folgte seinem Vorschlag und bereute es nicht. Man war von dem herrlichen Fleckchen Erde begeistert: einer mitten im Wald gelegenen Wiese, die mit Margeriten übersät war. Man beschloss, die Wiese des Öfteren aufzusuchen.

 

Die Wiese gehörte einem Landwirt. Der kam eines Sonntags mit der Polizei. Der Verein musste Strafe bezahlen. Man legte den Betrag so auf die Mitglieder um, dass jeder 50 Pfennig zu zahlen hatte. Seit diesem Tag führte das Grundstück den schon fast legendären Namen „Fünfzigpfennigwiese“. Im Jahr 1925 pachtete die Naturfreundeortsgruppe Dortmund das neun Morgen große Wald- und Wiesengrundstück auf dem Ebberg bei Westhofen an der Ruhr. Damit man schlechten Wetter nicht schutzlos ausgesetzt war, errichtete man noch im Sommer 1925 eine Schutzhalle. Die Pachtung der „Fünfzigpfennigwiese“ durch die Ortsgruppe Dortmund sprach sich in Naturfreundekreisen wie ein Lauffeuer herum. Immer mehr Besucher fanden sich ein. Die Schutzhalle reichte nicht mehr aus.

 

Bald reifte der Plan, eine größere Hütte zu bauen. Zum Bau eines massiven Hauses und der Freigabe des Grundstückes bedurfte es allerdings langwieriger Verhandlungen. Immerhin fertigte der Ruhrsiedlungsverband in entgegenkommender Weise Änderungsentwürfe an und half der Ortsgruppe, noch manche Nuss zu knacken. Der Plan passte das Gebäude der romantischen Waldkulisse harmonisch an und brachte das Haus doch voll zur Geltung.

Am 4. November 1928 war es endlich soweit: Feierlich wurde der Grundstein gelegt. In den Grundstein mauerte man ein: Je ein Bild vom Gautreffen am 21. September 1929 und von der Baubude, Zeitschriften und Tageszeitungen mit Berichten über den Kapp-Putsch und aus dem Weltkrieg. Geld aus der Inflationszeit, Aufnahmen der ersten Schlafgelegenheiten, die Satzung der Ortsgruppe Dortmund, Gaublätter und das letzte Monatsprogramm.



Kontakt und Reservierung

 
Tel:

02304 / 67164

02304 / 996275

Fax:

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eMail:

info@nfh-ebberg.de

 

Öffnungszeiten: 
(gilt selbstverständlich nicht für Hausgäste)

 

Montags - Samstag

 

11.00 - 17.00 Uhr

Sonntags und an Feiertagen

10.00 - 17.00 Uhr

Donnerstags ist Ruhetag

 

Kalte und warme Küche

 

 



. . . nachhaltig sanft

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